• Cosplay Day

    Der Cosday in Frankfurt

  • Der Cosday in Frankfurt ist vorbei. Vieles war schön, manches war nicht so schön; Ein Erfahrungsbericht
  • 11.07.2016 - 22:21 Uhr

    Der Cosday (Cosplay Day, wer hätte das gedacht) in Frankfurt ist vorbei! Ein Großangebot an kostümierten Anime / Manga und Spiele Fans hat die Veranstaltungsorte NordWestZentrum, Motel Plus und Saalbau Titus-Forum unsicher gemacht. Wir danken Sarah Miwako Rössler für ihren Erlebnisbericht.

    CosDay² Frankfurt am Main, NordWestZentrum

    (Instagram: Shaksiss / Facebook: Sarah Miwako Rößler)

    Abgesehen von der nach Amoniak (Urin) stinkenden U-Bahnpassage vom Hauptbahnhof zum Nordwestzentrum, war der erste Tag der Veranstaltung absolut super. Die Shops in der Einkaufspassage waren sehr übersichtlich und wesentlich weniger, als beispielsweise auf der Hanami in Ludwigshafen. Kirmesveranstaltungen sollten sich ein Beispiel an deren Verlosungen nehmen, denn Nieten gab es KEINE. Der Durchschnittspreis der „Lose“ lag bei absolut vertretbaren 1,50 pp und waren absolut in Ordnung, da man selbst für das niedrigste Los noch eine schöne Postkarte o.ä. Bekommen hat.

    Bemängelnswert war allerdings ein etwas weiter abseits stehender Shop, der nur Wasser verkaufte, ABER bei 1€ für 0,5l Flaschen während es gefühlte 40° in der Sonne waren, kam es sicher jedem wie Wucher vor, wenn man bedenkt das man in normalen Läden durchschnittlich 19 Cent ohne Pfand für den dreifachen Inhalt bezahlt, trotzdem ein Lob dafür, das man überhaupt Getränke bekam.

    Das Fazit zum Zweiten Tag war dann allerdings ernüchternd, man traf überraschenderweise mehr nette Leute als am Vortag, doch das wurde überschattet von dem liegen gelassenen Müll der Vollidioten, wegen denen Cosplayer einen nicht so tollen Ruf genießen.

    Während wir uns zur Abfahrt bereit machten und noch mit Leuten sprachen die in andere Richtungen mussten, liefen Con-Helfer an uns vorbei und dokumentierten fotografisch die nicht weggeräumten Hinterlassenschaften von Imbisstüten mit Essensrestten bis hin zu Bechern, Flaschen und mehr. Selbst ein armer einsamer Muffin, der abgesehen vom „auf dem Boden liegen“ keinerlei Mängel zu haben schien, tristete zwischen dem Unrat vor sich hin. Auch die umliegende Pflanzenwelt wurde nicht verschont, so endete ein blätterlos gestutzter Busch als Müllbäumchen...

    WICHTIG: Wir kamen auf das Thema „In Character“

    CATO (Facebooknick) eine Cosplayerin dank deren Überzeugungstalent wir von einem anderen Mädchen doch noch nachhause gebracht wurden sprach das Thema mit der Aussage an, das viele so sehr incharacter sind, das viele Fans sich gar nicht erst trauen die „Darsteller“ überhaupt anzusprechen weil sie verunsichert waren, ob die Cosplayer wirklich so drauf sind oder tatsächlich nur in Character waren (Da ich als Morrigan unterwegs war, war ich selbst von dem Phänomen betroffen, denn Morrigan guckt immer desinteressiert/gelangweilt und leider Gottes passt sie deswegen so gut zu mir tut mir leid XD). Laut meiner Freundin gab es auch in meinem Fall viele Leute die freudig tuschelten, das ich da war, haben sich aber gar nicht getraut mich anzusprechen, obwohl die meisten Cosplayer eigentlich nur darauf warten bewundert zu werden...

    Wiederrum andere nahmen ihre Character noch viel, viel ernster. Wir hörten von einem Deadpool, der anderen ihre Waffen stahl und damit weglief, Mädchen an Hintern und Brüsten begrapschte und sahen einen, der sich mit nassem hintern auf einen armen Kerl setzten wollte... Wir sind Deadpool-Fans und lieben den Antihelden so wie er ist, aber im realen Leben ist das absolut nicht in Ordnung! - Witzig sein hat seine Grenzen.

    Mein Tipp, den ich auf der nächsten für uns anstehenden Con ausprobiere: Wenn euch jemand direkt in die Augen schaut, lächelt kurz oder zwinkert oder tut was anderes was ihnen zu verstehen gibt das ihr nicht beißt, wenn sie näher kommen.


    Die Bahn

    Weiterhin kam es unsererseits noch zu Problemen mit der Deutschen Bahn.

    Wir starteten unsere Heimfahrt ca um 7:50 Abends vom Hauptbahnhof aus Richtung Mannheim um nach Kaiserslautern zu gelangen, neben uns waren noch etwa 50-100 weitere Leute im selben Zug.

    Mehrere Stationen vor Mannheim hielt der Zug allerdings im Niemandsland an einem einsamen kleinen Bahnhof mit nur drei Gleisen. Mit der Aussage es gäbe technische Probleme warteten wir als relativ verständnisvolles Völkchen erst einmal die Anweisungen ab. Nach mehreren Verlautbarungen von „Motorschaden“ über „es wurde repariert“ bis „das Problem ist doch größer als gedacht, bitte steigen sie aus“ war bereits eine 1 ½ stunden oder mehr vergangen, mit der Ansage des Lokführers, das in 20 Minuten auf dem anderen Gleis ein Zug kommen würde, damit wir endlich weiterfahren konnten, verließen geschätzte 100 Leute (inzwischen stark gereizt) den Zug. Die Versuche mit dem Lokführer zu sprechen, um zu klären wie die Leute, die ihre Anschlusszüge definitv nicht mehr bekommen konnten weil die Uhrzeit inzwischen schon stark voran geschritten war, nun nachhause kommen sollten (schließlich war die Bahn für gut 2h Verspätung verantwortlich) endeten damit das dieser sich Feige in dem Gefährt verschanzte sobald er bemerkte das die Menschen direkt auf ihn zukamen.

    Der vom selbigen Mann angekündigte Zug kam erst mit weiteren 20 Minuten Verspätung und ca. 5 ICE's die vorbei fuhren, hielten an dem Kaff natürlich nicht.

    Held des Abends war der Zugführer im Mannheimer Hauptbahnhof, der auf die armen Passagiere wartete die größtenteils nervlich am Ende oder gar cholerisch und stinksauer waren.

    Seitens der Bahn (der dumme Lokführer) gab es außer „Außsteigen“ und Infos über den „Motorschaden“ keine Hilfeleistung für die verunsicherten Leute, worunter sich auch minderjährige Con-Anfänger befanden. Danke Deutsche Bahn, für das kleine Trauma!

  • Quelle: Sarah Miwako Rößler
    Autor: zomg
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