• ZOMG! unterwegs...

    Die Anime Messe Berlin 2016

  • Wird dies die nächste große Anime Convention die sich in Berlin etabliert? Vielleicht!
  • 04.06.2016 - 22:13 Uhr

    Wie schon am 22.05. angekündigt, war ich also bei der Anime Messe Berlin!

    Beginnen wir zunächst bei dem Veranstaltungsort und zwar dem Atze Musiktheater. Dieses ist gut erreichbar da es direkt am U-Bhf Amrumer Str. liegt und auch so handelt es sich um ein recht beschauliches Örtchen in der Nähe der Beuth-Hochschule.

    Im Erdgeschoss fand man einen Teil der Shops und Stände (u.a. Figuya, Peppermint Anime) und einen "Mini-Saal", in dem es auch kleine Events gab (z.B. zu dem Zeitpunkt, als ich da war: Eine Auktion, bei der verschiedenste Fanartikel ersteigert werden konnten) und im Außenbereich gab es dann noch ein Art Bring & Buy Zelt inkl. einer kleinen Gaming Area mit diversen Playstations und einem Nintendo 64 (awww~ Bonuspunkt hierfür).

    Doch auch eine Etage höher konntet ihr euren Durst nach Merchandise stillen. Westlich gelegen gab es einen Figurenhändler, den ich nicht uninteressant fand, da bei ihm die Preise in Ordnung waren, auch weil er teilweise "gebrauchte" Ware angeboten hat, was für mich eben kein Problem ist.
    Jedoch war mein Budget, wie immer, sehr begrenzt... Na ihr wisst schon... Und auf dieser Etage habt ihr übrigens auch die Hauptbühne vorgefunden.

    Summa summarum fand ich die 2 Event-Säle für die Acts und Events die ich gesehen habe ausreichend dimensioniert, kann mir aber vorstellen, dass es bei einem gut besuchtem Konzert, wie z.B. dem der Vocaloids, ziemlich voll und stickig werden könnte...

    Sehr schön war es auch außerhalb des Musik-Theaters, hier konnte man sich auf dem Weg zu den Workshops und dem Anime-Kino entspannt ins Grüne setzen, oder auch Fotos machen.

    Doch was meine ich mit dem Weg zu den Workshops?

    Nun... Die fanden in einem separaten Gebäude der Beuth-Hochschule statt... Und besonders gut beschildert war der Weg leider nicht. Ehrlich gesagt bin ich auch erstmal etwas im Gebäude herumgeirrt, als ich den Workshop-Raum gesucht habe. Fun-Fact: Ein Mithelfer der Convention wusste nicht einmal, dass es noch ein anderes Gebäude gibt... Und nach mehrfachem Fragen und ein paar versteckte Treppen später, habe ich den Raum dann auch gefunden. Aber, das war doch sehr suboptimal gelöst. Auch da ich ohne das Programmheft wohl nichts von diesen Workshops und dem Anime-Kino mitbekommen hätte.

    Und damit komme ich dann auch zu meinem Fazit...

    Meiner Meinung nach war es ein gelungener Auftakt und das sage ich obwohl ich nicht die besten Acts miterlebt habe, da ich leider nicht früher auf die Messe konnte... Die Acts die ich gesehen habe, waren zwar auch nicht unbedingt meine erste Wahl, aber... Sie waren gut für das, was sie waren und ich war leider weder die Zielgruppe von den Harmoonics, noch von der Para Para Connection.

    Was bewegt mich also dazu zu sagen, dass ich es gut fand? 2 Gründe: Ein volles Programmheft und eine angenehme Atmosphäre, auch wegen der überschaubaren Location.

    Eben dieser Fokus auf Acts und Workshops, statt auf viele Händler, bei denen man meist dann sowieso nur das selbe bekommt, empfand ich als wirklich gut.

    Doch gab es leider auch negatives: Neben dem äußerst schlecht ausgewiesenen Zusatzgebäude für das Anime-Kino und die Workshops, komme ich auch direkt zu einem Punkt, den ich schon bei meinem Vorab-Artikel angesprochen habe und der wirklich etwas ausbaufähig ist, besonders hinsichtlich der eigentlichen Zielgruppe solcher Conventions... Der Preis.

    Eine Location ist teuer, von den Acts braucht man gar nicht zu sprechen. Gerade die Vocaloids, oder Haruka waren sicher nicht ganz so einfach zu organisieren und eben auch nicht billig... Aber, wenn man zu diesen nicht da war, wurde einem ein echter Gegenwert zu dem Preis geboten? Mir nicht. Wenn ich 26€ für die 4 Stunden ausgegeben hätte, in denen ich da war, hätte ich mich ein wenig hintergangen gefühlt... Kann man sagen "selber schuld, wärste halt wann anders hin.", was aber, wenn das einfach nicht möglich ist? Nun... Eigentlich wie bei jeder Convention in diesem Bereich gilt wohl: Je länger man auf dieser verweilt, desto eher macht sich das Ticket wirklich bezahlt, also wenn man auch die Veranstaltungen besucht.

    Und abschließend?

    Ich würde mich wirklich freuen wenn die Veranstalter die wenigen negativen Punkte ausbügeln und sich nächstes Jahr nochmal an diesem Projekt versuchen. Denn dann könnte sich die Anime Messe evtl. auch als eine weitere Convention, neben der AniMaCo und MMC, in Berlin etablieren.

  • Quelle:
    Autor: zomg
  • Benutzermeinung: 100% Hilfreich
  • Kommentare

  • Keine vorhanden
  • Lifestyle » Review

    Eine Liste der aktuellen Meldungen aus dem Bereich Lifestyle

  • Anime Messe 2017 Berlin

    Eine Art Vlog zu der diesjährigen Anime Messe in Berlin.

  • Taito Snow Miku 2016 - Prize Figure

    In diversen Gruppen war zu lesen, wie toll diese Prize-Figure von Miku doch sein soll, gar genau so gut wie manche Scales... Doch ist das wirklich der Fall?

  • Kommentar zu: "Besessen von Anime." vom Stern

    Nach der Berichterstattung durch den Stern, möchte ich auf den Artikel "Besessen von Anime - Die bizarre Welt des Marcel H." eingehen...

  • Unboxing: Hatsune Miku Prize Figure 1/6 SEGA PM

    Heute unboxe ich die Hatsune Miku Sega 1/6 PM Figure (Miyagawa Takeshi Ver.). Diese, für eine Prize Figure, riesige Miku....

  • X-Mas Gewinnspiel

    Beim diesjährigen Weihnachtsgewinnspiel könnt ihr 1x die Blu-ray The Anthem of the Heart gewinnen. Vielen Dank an Peppermint Anime für die Blu-ray von The Anthem of the Heart!

  • Werbung
    • Beliebte Artikel

      Die beliebtesten Artikel der letzten 90 Tage

    • Leider keine Artikel in dieser Kategorie in den letzten 90 Tagen erschienen.